3 Tages Ausflug in Süddeutschland

Vom 30. Juni bis zum 01. Juli war unser Grob 109b Motorsegler in Süddeutschland unterwegs. Bepackt mit Zelt und Schlafsack ging es am Freitag los in Richtung Freudenstadt, über den Schwarzwald und das Rheintal entlang bis nach Freiburg. Dort trafen wir uns mit einem Freund und machten eine gemütliche Stadtbesichtigung von Freiburg bei strahlendem Sonnenschein.
Der nächste Tag führte uns über den Feldberg zurück auf die andere Seite des Schwarzwaldes in Richtung Bodensee. Auch heute war das Wetter auf unserer Seite und belohnte uns mit einer beeindruckenden Sicht. Nach kurzer Zwischenlandung in Radolfzell zum Mittagessen, setzten wir die Reise über den Bodensee fort. Da wir von Friedrichshafen die Genehmigung hatten, deren Kontrollzone entlang der Küstenlinie zu durchfliegen, konnten wir den kompletten Bodensee überblicken und die zahlreichen Schiffe und Fähren beobachten. Unsere Route führte uns weiter entlang der Alpen, vorbei an Füssen mit seiner beeindruckenden Seenlandschaft, über Garmisch-Partenkirchen bis zum Chiemsee. Nach Landung in Bad Endorf/Jolling wurden wir sehr herzlich von den Fliegerkameraden dort begrüßt und tauschten bei einem Feierabendbier die ein oder andere Fliegergeschichte aus. Der nächste Tag führte uns wieder zurück in die Heimat. Nach einem beeindruckenden Flug über München, Augsburg und Ulm landeten wir am Sonntag Nachmittag wieder sicher in Grabenstetten.

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Abschluss des Projekts E15

Im August 2012 entschloss sich die FTAG zum Bau eines fahrerlosen Seilrückholfahrzeugs (Lepo). Dieses sollte sich auf dem Flugplatz selbstständig bewegen und Windenseile nach dem Start aufnehmen um diese autonom wieder auszulegen. Außerdem sollte die Möglichkeit bestehen, mit diesem Fahrzeug Piloten und Material auf dem Flugplatz zu bewegen und eventuell gelandete Flugzeuge anhand ihres FLARM zu erkennen, anzusteuern und bei Bedarf zum Start oder zu einer Halle zu ziehen. Des weiteren war geplant dieses Fahrzeug speziell an die Anforderungen als Lepo anzupassen, um eventuelle Nachteile bestehender Straßenfahrzeuge zu umgehen.

Um das Fahrzeug universell einsetzbar zu machen, wurde die Idee eines umgebauten Rasenmähertraktors oder Quads schnell verworfen und ein Elektrofahrzeug komplett selbst aufgebaut. Ein besonderes Augenmerk wurde hierbei auf eine möglichst gute Sicht der Passagiere auf das Fluggeschehen über ihnen, als auch auf dem Boden liegende Gegenstände wie Kuller, Flügelteile oder Seile gelegt. E15 ist als vollständig autonomes Fahrzeug mit Sensoren für Hindernisse bis zu einer Entfernung von 200m vor dem Fahrzeug konstruiert. Hierbei kommen im Nahbereich Ultraschallsensoren, Kameras und Nachtsichtkameras zum Einsatz, im Fernbereich bis 200m werden Radar- und Lidarsensoren verwendet. Die Lokalisierung erfolgt mit Hilfe mehrerer GPS- und GNSS- Empfänger. Neben dem autonomen Betrieb kann E15 auch am Fahrzeug selbst oder per Fernsteuerung aus bis zu 10 km Entfernung manuell gesteuert werden. Der 11kW Elektroantrieb mit einem Drehmoment von 450Nm bei 15 U/min, zusammen mit dem Untersetzungsgetriebe, dem Vierradantrieb und automatisch sperrenden Differentialen ermöglichen eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h auch in schwerem Gelände.

Leider konnte E15 nicht in den Flugplatzbetrieb eingeführt werden, da zum einen keine Versicherung für ein selbstfahrendes Fahrzeug zu finden war und zum anderen die Einführung eines komplett fahrerlosen Fahrzeugs zu großen Sicherheitsbedenken auf dem Flugplatz führte. Des weiteren konnte die Haftungsfrage im Falle eines Unfalls mit dem Fahrzeug nicht hinreichend geklärt werden.
Um das Projekt dennoch vorantreiben zu können, wurde, das inzwischen Monique genannte Fahrzeug, auf eine weitere Aufgabe als autonomes Rettungs- und Löschfahrzeug vorbereitet. Als Monique im September 2013 erfolgreich bei einem Wettbewerb für autonome Rettungsfahrzeuge, dem euRathlon 2013, teilnahm und der Beschluss fiel das Fahrzeug definitiv nicht in den Flugplatzbetrieb einzuführen, gründete das Projektteam E15 eine eigenständige Projektgruppe namens B.R.A.I.N. Robots an der Hochschule Esslingen. Monique wurde feierlich an die neu gegründete Studentengruppe übergeben, die das Fahrzeug anschließend endgültig zu einem Rettungsfahrzeug umwandelte, welches nun zum Erkunden und Löschen von Tunnelbränden, zum Transport von Sandsäcken, zur Fahrzeugbergung und zur Personenrettung in schwerem Gelände eingesetzt werden kann. Monique wird im Juni 2014 bei einem weiteren Wettbewerb, dem Elrob 2014 in Warschau, teilnehmen und auch darüber hinaus permanent weiterentwickelt. Es besteht eine enge Kooperation und personelle Überschneidung mit der FTAG Esslingen, die auch weiter ausgebaut werden wird. Aktuelle Informationen zu Monique, die auch weiterhin als E15 im Rahmen der neuen Studentengruppe weitergeführt wird, gibt es unter www.brainrobots.de und www.facebook.com/brainrobots (auf deutsch) und www.e15-project.de (in english).

Winterwartung 2013/2014

Die Winterwartung hat dieses Jahr traditionell mit unserem Ventus C begonnen, welcher schon wieder frisch poliert in Grabenstetten steht. Als Highlight diesen Winter ist die Umrüstung unseres Discus CS auf Winglets. Der aktuelle Arbeitsstand ist, das die alten Randbögen abgetrennt wurden und die neuen Wingletshalterungen an die Flügelenden angepasst wurden.
Durch die Umbauten in unserer Werkstatt ist es nun auch kein Problem einen 15 m Flieger in unserer Werkstatt aufzurüsten. Ebenfalls können zwei Flugzeuge gleichzeitig in der Werkstatt bearbeitet werden.

Als nächstes Flugzeug wird der DUO Discus T in die Werkstatt kommen, bei dem die erste Hürde wieder die enge Treppe in die Werkstatt sein wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

E15 “Monique” beim euRathlon in Berchtesgaden

Ein Team aus 10 Studenten nimmt am Robotikwettbewerb “euRathlon” teil. Firma Motzer hat das Fahrzeug dankenswerterweise zum Austragungsort am Bahnhof in Berchtesgaden gebracht. Beachten Sie auch unsere Facebook-Gruppe.

Projektfahrzeug aus Esslingen

Umzug E15

Am 17.7.2013 war es endlich so weit, E15 wurde in der Werkstatt bis auf die letzte Schraube zerlegt, entrostet, mit Korrosionsschutz behandelt, lackiert, wieder zusammengesetzt und in ihr neues zu Hause gebracht.

Dank der regen Beeiligung sehr vieler Teammitglieder konnte die Aktion sehr schnell und reibungslos durchgeführt werden, sodass E15 bereits am Abend des 18.7. Fahrbereit war, und ihre erste Testfahrt auf dem Campus der Hochschule Esslingen erfolgreich absolvieren konnte.

Am Morgen des 19.7. wurde das Team dann von einem unserer Sponsoren, der Firma Mozer Ölspurbeseitigung (http://www.oelspurbeseitigung-mozer.de/) mit einem Abschleppfahrzeug abgeholt und in das neue Labor verbracht.

Moniques Steigleistung reichte sogar aus, um die Ladefläche des Abschleppfahrzeugs vollkommen selbstständig zu befahren.

Wir freuen uns auf den weiteren Ausbau und möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei all unseren Sponsoren und Unterstützern bedanken.

Ein Video von der Testfahrt am 18.7.2013:

 

Abschluss des Projekts E14

Bereits in den frühen 80er Jahren aus der Taufe gehoben, hat das Projekt E14 in der FTAG seinen 20. Geburtstag schon lange überlebt. In Anbetracht dieser langen Bauzeit stellte sich die Frage, ob eine Fortsetzung des Projekts überhaupt noch einen Sinn ergibt. Mehrere Generationen von Projektleitern und Beteiligten waren an der E14 tätig, was auch in zunehmendem Maße Probleme mit der Kontinuität der Entwicklung ergab. Schweren Herzens wurde deswegen im Jahr 2011 der Entschluss gefasst das Projekt innerhalb der FTAG nicht weiter zu betreiben. Karl Pfister, der die E14 seinerzeit aus der Taufe gehoben hatte, fand sich bereit das Projekt in seiner Werkstatt in Kanada weiter zu bauen. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über die Zielsetzung des Projekts gegeben werden, gefolgt von einer Darstellung des letzten Stands und der weiteren Planung.

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Erfolgreiche Teilnahme beim Sommertreffen der IDAFLIEG

Michael Eisele alias “Leatherman” erklärt interessierten “Alten Herren” der IDAFLIEG die neueste Errungenschaft der FTAG. Ein Messaufbau zur Aufzeichnung von Anstell- und Schiebewinkel, Gesamt- und statischem Druck, sowie von Temperatur und relativer Luftfeuchte. Alle diese Größen sollen unabhängig von Grenzschichteffekten des Flugzeuges erfasst werden. Daher wurde im Vorfeld die dargestellte Fluglagensonde mit einem sogenannten Tragflächenhandschuh an die ASK21 montiert. Die Sonde selbst wurde freundlicherweise vom Steinbeiss-Transferzentrum zur Verfügung gestellt. Die Laminierarbeiten unter Leitung von HP Otte konnten noch schnell vor dem Sommerlager fertig gestellt werden. Unser Aktivitas-Vorstand “Candyman” ist nach langer Zeit mal wieder ein Scheininhaber, der auf dem SoTre der Idaflieg tatsächlich auch Messflüge ausgeführt hat. Die aufregendsten Manöver, wie der Windenstart und der Slip wurden von unserem jüngsten Teilnehmer, Adrian Kutschat, mit moderner Videotechnik aufgezeichnet und zu einem sehenswerten Film zusamengefasst.

Die gesamte Aktion ist der gelungene Abschluss der Studienarbeit von “Leatherman”. Es gelang den FTAG iLog mit einem kabellosen Sensorknoten zu kombinieren. Eine kleine Batterie versorgt den Mikrokontroller draußen auf dem Flügel. Die Daten werden im Cockpit dargestellt und gespeichert. Das Team in Aalen wurde durch Paul “Harrybär” Hilsenbeck und Michi’s Freundin “Leathergirl” gestärkt.

Bei durchweg sommerlichem Wetter machte auch der Flugbetrieb zum Sonnenaufgang Spaß. Die IDAFLIEG ist für die Flugleistungsvermessung mit Referenzflugzeug bekannt. Wir konnten durch tatkräftige Beteiligung tiefe Einblicke bekommen und Anregungen mitnehmen. Die Strategie der IDAFLIEG, auch Flugschülern die Teilnahme zu ermöglichen, trägt Früchte. Die ASK21 der Esslinger mit Waldo als Fluglehrer waren gefragt.

Bericht von Waldo über den Farrenbergwettbewerb 2012

2. Wertungstag

Schon im vergangenen Winter meldete ich mich mit dem Duo Discus zum Wettbwerb bei Mössingen an, da dieser meist schnell ausgebucht ist. In Freddi sah ich einen jungen Mitflieger, der sich erstmals an einem Wettbewerb beteiligen wollte. Nach seinem rasanten Trainingsaufbau, nicht zuletzt auch beim Alpenfluglager im Frühjahr, zeigte sich bald, dass ich der Mitflieger bin.

Am 1. Wertungstag ging es zunächst nach Geisingen, das Zementwerk war der Wendepunkt. Dort kamen wir recht niedrig an und mussten schwache Aufwinde ausnutzen. Viele Wolken hielten nicht, was sie versprachen und es kam an diesem Tag zu zahlreichen Aussenlandungen. Im Endanflug vom Übersberg “lederte” Freddi den Lokalmathador “Connor” auf Duo Discus “DT” in einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Mit der Hangflugerfahrung aus den Alpen und dem Westwind auf der Albkante konnte Freddi es wagen, den Anflug ohne verfügbare Höhe im Rechner anzugehen. Die Rechnung ging auf, die Sicherheitshöhe konnten wir bis zum Endteil halten, der dynamische Aufwind reichte tatsächlich aus. Unsere Kontrahenten kurbelten erst noch ein paar Meter drauf und landeten 2 Minuten später. Da konnten wir uns das Grinsen nicht verkneifen, vor allem da wir hörten, alle anderen in der Doppelsitzerklasse wären außengelandet. Wer zuletzt lacht lacht allerdings am besten: Connor war 5 Minuten nach uns abgeflogen und war damit Tagessieger. » Artikel weiterlesen: Bericht von Waldo über den Farrenbergwettbewerb 2012

Zwei neue Flugscheinpiloten

Am Samstag standen zwei praktische Flugprüfungen an, bei David für den Touring Motorsegler Schein (TMG) und bei “Candyman” für den Segelflugschein (GPL).

Zuerst flog David zusammen mit dem Prüfer in der Super Dimona nach Tannheim und landete wieder sicher in Grabenstetten mit bestandener Prüfung. Danach stieg der Prüfer direkt in unsere ASK21 und nahm die Prüfung von “Candyman” ab, der ebenfalls sein Prüfungsprogramm in insgesamt drei Prüfungsflügen erfolgreich absolvierte.

Nun heißt es für die beiden Warten bis das Regierungspräsidium ihre Scheine ausstellt!

Die FTAG gratuliert den beiden Piloten, die ihren Erfolg schon mit dem traditionellen Bierkasten am Samstagabend feierten.

Nachwuchs-Piloten der FTAG im Streckenflug-Fieber

Blick von der Schwäbischen Alb in Richtung Norden

Der Monat Mai wurde auch in diesem Jahr seinem Ruf als exzellenter Zeitraum für ausgiebige Streckenflüge gerecht. An mehreren Tagen herrschten nahezu ideale Bedingungen mit knackigen Steigwerten und Basishöhen nahe oder sogar über den in Deutschland maximal ausfliegbaren 3000 Metern.

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